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Tierschutz ohne Grenzen
Bild wird geladen... Der Verein

Im September 2007 haben Loraine Sehlbach, Carina Sehlbach und ihre Mitstreiter aus einem Gespräch über den internationalen Tierschutz heraus den Entschluss gefasst, die „Tierhilfe Miezekatze“ zu gründen. Seit Oktober des selben Jahres handelt es sich offiziell um einen eingetragenen Verein (e.V.) Begleitet durch den Gedanken an die vielen Tötungsstationen in den Ländern außerhalb Deutschlands und als Liebhaber und Besitzer von Katzen aus dem Süden haben sie sich für die Vermittlung dieser Tiere aus dem Ausland entschieden.

Die Motivation

Bild wird geladen...„Leider kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, dass es in südlichen und osteuropäischen Ländern Tötungsstationen und Tötungslager gibt. Es ist fürchterlich, was die Tiere dort ertragen müssen. Das Töten der Hunde und Katzen bringt nichts, so lange nicht das eigentliche Problem an der Wurzel gepackt wird. Die Straßentiere müssen kastriert werden, so dass sie keinen Nachwuchs mehr produzieren können. Leider wird das nicht praktiziert und die Tiere vermehren sich rasant. Wer einmal in einer Tötungsstation war, kann den Blick der Tiere nicht mehr vergessen. Nach meinem ersten Besuch dort war ich fix und fertig und konnte nur noch weinen. Es war schrecklich...“, berichtet Carina Sehlbach und macht damit klar, warum sie einen Großteil ihrer Zeit und ihrer Kraft damit verbringt, sich für Tiere, genau genommen Katzen, zu engagieren.

Der Lohn

Schön, dass sie dadurch auch die anderen, die angenehmen Momente erleben durfte. „Umso mehr wird man von den glücklichen Blicken der Tiere entschädigt, die wir retten konnten und die jetzt behütet in einer Familie leben. Das lässt einem nicht den Glauben verlieren und gibt Kraft“, erzählt sie von Erfolgen.

Ihre konkrete Arbeit umschreibt Carina so: „Wir setzen uns überwiegend für die Vermittlung von Katzen aus Spanien ein. Vor Ort helfen wir, beziehungsweise unsere Kontakte, mit Kastrationskampagnen. In Schulen wird Aufklärungsarbeit geleistet.“

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Keine Grenzen

„Leider können nicht alle Katzen vor Ort ein Zuhause finden und wenn sich eine Familie in eine Katze verliebt hat und diese hier ein Zuhause finden kann, dann finde ich es gut, wenn man das auch der Familie ermöglicht. Tierschutz kennt in meinen Augen keine Grenzen. Andere helfen Kindern in Afrika, ich helfe Katzen in Spanien“, antwortet Carina Sehlbach, wenn die eine oder andere unpassende Bemerkung über Auslandstierschutz fällt.

Auch Zuhause ist die Tierliebhaberin von den haarigen Gesellen umgeben: „Selbst haben meine Schwester und ich natürlich Katzen. Sie hat sieben Samtpfoten, die dort glücklich leben, und bei mir sind es acht Miezen.“

Jörg Joachim

Weitere Informationen: www.tierhilfe-miezekatze.de

Fotos: www.tierhilfe-miezekatze.de/

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