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Liebe Leserinnen, liebe Leser des Burgsee-Kurier, die Augustausgabe flattert wahrscheinlich am 24.8. im Laufe des Tages herein. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Foto: JJ
Die Kraft des Augenblicks
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Im Oktober 2005 erschien der Roman „Hinter deinen Augen“ pünktlich - aber zufällig - zum Tag der Deutschen Einheit. Nun, da es auf den 20igsten Jahrestag des Mauerfalls zugeht, liegen noch einige Exemplare für Leseratten bereit. Die Geschichte von Klara, Karl und dem Augenblick, der die Dinge einen unvorhergesehenen Lauf nehmen ließ, kann hier bestellt werden.

„Die Augen sind das Fenster zur Seele“, erklärte die kanadische Schauspielerin Andrea Lui in der Februarausgabe des Burgsee-Kurier. Im Roman „Hinter deinen Augen“ spielen Blicke aus ihnen die entscheidende Rolle. Genau genommen nicht die Augen selbst, sondern das dahinter.

Der eine Moment, in dem ein Mann zum ersten Mal so richtig eine Frau anschaut, verändert mitunter nicht nur das äußere Bild, sondern das ganze Empfinden, den Rest des Lebens. Wenn Augenblicke bis ins Herz vordringen und mehr verraten, als die Frage nach der Farbe, Größe oder Form, können dann schon Ideen entstehen. Beispielsweise, über dieses Phänomen ein Buch zu schreiben. Das von Klara und Karl und der Suche nach dem Schalter, mit dem man die Gefühle ein- und ausschalten kann.

Der Journalist Gerd Ahrendt hat den Roman so gelesen:

Ein Freund ist ein Mensch, vor dem man laut denken kann, sagt der US-amerikanische Philosoph Ralph Waldo Emerson. Und im Talmud steht: Wenn du ein Weib wählst, steig eine Stufe hinab, wenn du einen Freund wählst, eine Stufe hinauf. Was diese beiden tief schürfenden Zitate mit Jo Ehgahls leichtfüßigem Roman "Hinter deinen Augen" zu tun haben? Sie bringen das 236 Seiten starke und 340 Gramm schwere Werk auf den Punkt.

Jo Ehgahl beschreibt in seinem Roman die Höhen und Tiefen einer Freundschaft, die durch vielerlei Gegensätze gekennzeichnet ist: Mann und Frau, Alt und Jung, Ost und West. Die Gegensätze sorgen für Spannung und Unterhaltung zugleich, ohne billige Klischees zu bemühen. Auch die Reaktion der Gesellschaft kommt nicht zu kurz.

Die Geschichte spielt im Jahr 2002. Zeitgemäß lernen sich die handelnden Personen in einem Internet-Chat kennen. Das Virtuelle nimmt aber nur eine Nebenrolle ein, ist schmückendes Beiwerk einer ansonsten realen Welt. Denn wenn's ans Eingemachte geht, hat das Internet Pause und die Handelnden stehen sich direkt gegenüber oder sitzen dicht neben einander. Mehr wird nicht verraten.

Die Literaturwissenschaftlerin Elke Schwan sah es so:

„Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Schönste was es gibt auf der Welt.
Ein Freund bleibt immer Freund, und wenn die ganze Welt zusammenfällt.
Drum sei auch nicht betrübt, wenn dein Schatz dich nicht mehr liebt.
Ein Freund, ein guter Freund, das ist der größte Schatz, den's gibt.“

Wollte man den Roman „Hinter deinen Augen“ von Jo Ehgahl in wenigen Worten zusammenfassen, so ist die Strophe aus dem Comedian Harmonists-Lied „Ein Freund, ein guter Freund“ absolut passend. In Jo Ehgahls Geschichte geht es um Liebe, das Verhältnis zwischen Männern und Frauen, um Unterschiede zwischen Alt und Jung, und um regionale Unterschiede. Vor allem aber geht es um eines: um Freundschaft. Und darum, dass Freundschaft das wertvollste ist, das man im Leben bekommen kann. Aber auch darum, dass sie eine zarte Pflanze ist, die gepflegt werden will. Und die Geschichte zeigt, dass Freundschaft nicht fragt nach Alter, Geschlecht oder Herkunft.

In einer schnörkellosen Sprache, aber auf unglaublich charmante Art und Weise erzählt Jo Ehgahl die Geschichte von Klara und Karl, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Sie lernen sich im Internet kennen, erst unverfänglich, doch nach und nach entwickeln sie intensive Gefühle füreinander. Ihre Beziehung ist ein ständiges Auf und Ab, die jeweiligen Lebensumstände der Protagonisten und das eine oder andere Abenteuer, in das sie sich stürzen, tun ein Übrigens dazu. Doch die Verbindung zwischen Karl und Klara trotzt allen Widrigkeiten des Alltags und besteht alle Feuerproben. Über die Zeit wächst Liebe zwischen ihnen, eine Liebe, die neben der räumlichen Entfernung, die zwischen Karl und Klara liegt, weitere Schwierigkeiten birgt. Aufgrund des Altersunterschiedes beschließen sie jedoch, Freunde zu sein. Doch wo war noch mal der Schalter, an dem man Gefühle ein- und ausschalten kann?

Bestellungen sind per E-Mail über info@burgseekurier.de möglich.

Die Restexemplare kosten 5 Euro einschließlich Versand per Buchsendung. Als Nachnahme muss es 3 Euro teurer werden.

Foto : JJ, Bauer & Malsch
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Das Geburtstagsgeschenk
Bild wird geladen... Zum einjährigen Geburtstag vom Burgsee-Kurier ist „Wünsch dir was“ angesagt. Ich muss nicht lange überlegen. Die Schauspielerin, die in die Rolle des sympathischen Mädchens mit den großen Augen genauso natürlich schlüpft wie in die der undurchsichtigen, verschlossenen Dame mit den glatt nach hinten gekämmten Haaren, sagt ein Telefongespräch zu und erweist sich dabei als wirkliches Geschenk – Julia Richter.
Foto: (c) Peter Langer

„Ich hatte viele tolle Begegnungen und Momente“ Unterwegs zur Rolle
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Alida Gundlach und die NDR-Talkshow … waren das Zeiten! Klaus Kinski, Sir Peter Ustinov, Gerhard Schröder und die gesamte Prominenz und Nichtprominenz gaben sich die Klinke in die Hand. Dabei hielt sich die Moderatorin nie mit Flachheiten auf, blieb stets fair und hatte Qualität im Visier, nicht Quote. Vielleicht gerade deswegen erzielte sie diese trotzdem. Was sie sonst noch für Ventile hat und warum sie sich außergewöhnlich intensiv für Tiere engagiert, erzählt sie uns gerne und lebendig.
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In dem einen Jahr Burgsee-Kurier durfte ich viele Schauspielerinnen und Schauspieler sprechen. So sehr sie sich im Werdegang, in Erfahrung oder öffentlich wahrnehmbarem Erfolg unterscheiden, so eint die meisten doch eines. Sie erarbeiten sich ihre Rollen mit vollem Einsatz, legen oft ihr Herz hinein, Wert auf fundierte Ausbildung und sonnen sich nicht im Ruhm. Auch Wanda Colombina Perdelwitz ist rastlos unterwegs, um so wandlungsfähig zu sein, wie sie ist. weiter
Foto: A.G. Foto (c) by Patrick Wamsganz

Model für einen Tag Jung bleiben mit Frank
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Wer ans Modeln denkt, sieht Laufstege in Paris vorm geistigen Auge, Shootings in Mailand, Events in New York … Oder die Folgen von „Germany’s Next Topmodel“. Doch es geht auch hierzulande, dass sich jede Frau und auch jeder Mann zumindest für einen Tag wie ein Star fühlt. „Model For A Day“ heißt das Unternehmen, das es möglich macht. weiter
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45 Jahre als Sänger, Schauspieler und Entertainer auf den Bühnen und vor den Kameras. Und kein bisschen älter, ruhiger oder weniger charmant. Frank Schöbel war immer der gut gelaunte Spaßmacher und nachdenklich stimmende Plauderer gleichwohl. Er sang von der Sprache der Liebe genauso wie von der Reise vom Nordpol zum Südpol und den Lügen, die keiner braucht. Das beste daran: Er tut es immer noch!
Foto: www.model-for-a-day.de Foto: JJ

Schow der Hunde „Leben ohne Tiere kann ich mir nicht vorstellen“
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Wenn sich die Hundehalter genauso rausputzen wie ihre Schützlinge auf vier Pfoten, wenn Männer und Frauen mit kritischem Blick in einem Ring stehen und Labradore oder Pudel um sie kreisen, wenn Damen mit einer Sprühflasche eine Flüssigkeit in den Pelz ihres Bobtail sprühen, um seine Haare nach oben zu toupieren, dann sind wir bei einer Hundeausstellung.
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Anne Fünfstück ist eine von den jungen, hübschen Frauen, die mehr im Kopf haben, als den nächsten Frisörtermin. Von Kindheit an mag sie nicht nur Tiere, sondern sie respektiert sie wie Menschen. Da die Welt aber nun mal ist, wie sie ist, bleibt Anne nichts anderes übrig, als die oft schutzlosen Geschöpfe vor der Verantwortungslosigkeit und Grausamkeit vieler Menschen zu schützen. Ab Herbst 2009 tut sie das in einem Verein, den sie gerade selbst gründet. Interessierte können sich hier informieren. Oder E-Mail an: anne5stueck@gmx.de
Foto: JJ Foto: AF

Mandys Geschichte Freundlicher Plausch mit einer Eisblume
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„Die Fans sind eine Macht“, sang Frank Schöbel vor vielen Jahren und sieht diese Erkenntnis heute noch täglich bestätigt. Wenngleich die Sängerin Rania Zeriri bei weitem nicht so bekannt ist wie eine Sarah Connor, ein Xavier Naidoo oder die Fantastischen Vier, so scharte sie doch während ihrer Auftritte bei der Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ 2008 einen aktiven und treuen Fanclub um sich. Mit dabei: Mandy.
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Melanie ist hauptsächlich Schülerin und Stefanie Heinzmann Fan. Sie hört aber auch gelegentlich anderes als den Funk und Soul der Schweizerin. Als „Eisblume“ in der Gegend war, stand Mellie in Reihe 1, schaute genau hin und fand die Möglichkeit, mit der Sängerin kurz zu plaudern. weiter
Foto: Boese & Friends Foto: privat

Mehr als Wasser Drei Länder – ein See
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Flüsse sind nicht einfach nur zusammen geflossenes Wasser. Sie bestimmen Landschaften, ermöglichen Pflanzen, Tieren und Menschen das Leben. Oft sind sie Verkehrsadern, teilen und vereinen Städte (beispielsweise Buda und Pest zu Budapest). Sie bringen Hochwasser, dürren aus und schwemmen Erinnerungen in die Gegenwart. Unter anderem die Ulster.


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536 Quadratkilometer Oberfläche, 48 Kubikkilometer Rauminhalt, 273 Kilometer Uferlänge, 11.500 Quadratkilometer Einzugsgebiet: Das sind die statistischen Daten des Bodensees. Ein weiterer Pluspunkt: Das im Dreiländereck Deutschland-Österreich-Schweiz liegende Gewässer ist der drittgrößte See in Mitteleuropa – nach dem Plattensee in Ungarn und dem Genfer See in der Schweiz. weiter
Foto: JJ Foto: Katrin Weyermann Bötschi pixelio.de

Technik, Reflexe und Geschicklichkeit Ein Jahr im Rückspiegel
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Kickboxen ist ein Kampfsport. Mit Händen und Füßen darf geschlagen werden. Die Regeln weichen territorial und je nach Verband ab. Allen Verbänden gemeinsam ist das Verbot des Schlagens auf den Rücken des Gegners und auf den am Boden liegenden, sowie das Werfen des Gegners. Überhaupt geht es den Akteuren meist nicht ums Prügeln. Technik, Reflexe und Körperbeherrschung sind angesagt. Auch beim Nachwuchs. weiter
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Nach einem Jahr Burgsee-Kurier wird es Zeit, mal kurz nach hinten zu schauen. Sowohl mich als auch Rückmeldung gebende Leserinnen und Leser überraschte, wie interessant Begegnungen mit Menschen sind, deren Gesicht nicht jeden Tag aus dem Bildschirm oder der Zeitung schaut. Beispielsweise mit der jungen Schauspielerin Chi Le. weiter
Foto: privat Foto: JJ

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